Kurzbeschreibung
Die junge japanische Autorin Akira Kuroda befasst sich in ihrem aufsehenerregenden Debütroman mit einem heiklen, brandaktuellen Thema, denn nicht nur in Japan haben Gewalttaten von Heranwachsenden in den letzten Jahren heftige Diskussionen um die Entstehung von Gewalt, deren Prävention und die gesellschaftliche Verantwortung ausgelöst.
Umschlagtext
Shu, Shin, Takashi und Satoru haben eines gemeinsam: sie stehen auf Clubbing, Musik, Manga, Sex, Konsumrausch, Drogen und Skateboards. Alle vier haben ihre Kindheit in Amerika oder Europa verbracht, weil ihre Väter die berufliche Karriere auf Kosten der Familie in den Vordergrund gestellt haben. Als 17-jährige zurück in Japan erleben sie sich als Elite, weil sie als "international" gelten, faktisch sind sie aber nur Outsider, weil sie nicht mal der japanischen Muttersprache hundertprozentig mächtig sind. Sie sind Jugendliche ohne Identität. Die Kids versorgen Takashis Vater mit Drogen, der sich bei ihnen mit der Vorführung eines Snuff-Videos revanchiert. Angegeilt sehen sie sich das Video an. In einer langen Tortur wird ein kleiner Junge vergewaltigt und hingerichtet, während die Kids vor der Glotze sitzen, kiffen und sich unterhalten. Shu erinnert sich an seine Kindheit in Amerika, als er einem Sexualverbrechen nur knapp entkam. Takashi bringt ihn auf die Idee, die Seiten zu wechseln, Täter statt Opfer zu sein. Takashi wählt Shin als Opfer aus und Shin findet die Idee gar nicht mal so schlecht ...
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