Amazon.de Hörbuch-Rezension
"Komisch. Ein Naturfreak wird von der Natur erschlagen!" Kriminalrat a.D. Rodenstock kann es nicht fassen. Ausgerechnet der Umweltschützer Breidenbach sollte von einer Steinlawine plattgemacht worden sein, unter der er campiert hatte? Seltsamer Zufall! Jacques Berndorfs Eifel jedoch wäre ein flaues Gelände, lauerte nicht das Verbrechen unter Stock und Stein. So auch in diesem Fall. Kaum haben die beiden Spürnasen Rodenstock und sein Freund Siggi Baumeister, Journalist und Protagonist sämtlicher Eifel-Krimis, dem Unfallort einen Besuch abgestattet, entdecken sie den abgetrennten kleinen Finger einer Hand! Erneut birgt die so harmlos wirkende Naherholungsregion ein düsteres Geheimnis.
Die ersten beiden Abenteuer aus Berndorfs Eifel-Serie liegen nun als Hörbuch vor. In diesem, wie auch im zweiten Fall, Eifel-Blues, wird die Rolle des Siggi Baumeister von Dietmar Bär verkörpert (ein Name, der Programm ist, wie jeder weiß, der den Kölner Tatort-Kommissar Freddy Schenk jemals in Aktion gesehen hat). Der ewig mümmelnde Pensionär Rodenstock wird von dem großartigen Günter Lamprecht verkörpert, ein schauspielerisches Gütesiegel, das fast schon keiner Erwähnung mehr bedarf. An der Hand solch gestandener Schauspieler können künftige Eifel-Touren nicht mehr daneben gehen. --Ravi Unger
Szenische Lesung; 3 CDs, Gesamtlänge 3 Stunden, 48 Minuten.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Audio CD
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Kurzbeschreibung
Das lässt Rodenstock keine Ruhe: Der Chemiker Breidenbach, ein Bekannter des Kriminalrats a. D., ist beim Campen Opfer einer Steinlawine geworden. Doch ausgerechnet der Naturfreak und -kenner soll so dumm gewesen sein und sein Zelt neben eine brüchige Wand in einem Steinbruch aufgestellt und damit das Schicksal geradezu herausgefordert haben? Widerwillig lässt sich der Journalist Siggi Baumeister überreden, gemeinsam mit Rodenstock die Unfallstelle aufzusuchen. Und in der Tat stoßen die beiden auf weitere Merkwürdigkeiten: Die Zeltplane liegt in Fetzen da, es gibt Spuren, die darauf hinweisen, dass jemand den Platz heimlich beobachtet hat, und dann findet Baumeister in einem Steinhaufen einen Finger. Das Ganze lässt nur einen Schluss zu: Breidenbach wurde ermordet. Natürlich machen sich Rodenstock und Baumeister nun auf die Suche nach dem Mörder - und auf die Suche nach einem Mann, dem ein Finger fehlt. Am wahrscheinlichsten scheint ein Motiv für die Tat im beruflichen Umfeld des Chemikers zu finden zu sein. Denn Breidenbachs Job war es, die Qualität des Trinkwassers zu kontrollieren, und ziemlich schnell zeichnet sich ab, dass der Wasser-Spezialist Umweltsündern auf die Spur gekommen ist. Allerdings würde das die zweite Gewalttat, auf die Rodenstock und Baumeister stoßen, den Mord an dem jungen Holger Schwedt nicht erklären. Aber stehen die beiden Todesfälle überhaupt in irgendeinem Zusammenhang?
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