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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 08.01.2001
Freya Eisner bespricht in einer knappen Rezension die Studie, die sich mit dem Schicksal sozialdemokratischer Häftlinge in Buchenwald beschäftigt. Der Autor zeichne anhand von "Zeitzeugen und Literatur" den Leidensweg Einzelner nach, wie den der bekannten Sozialdemokraten Ernst Heilmann und Rudolf Breitscheid, die beide in Buchenwald umkamen. Allerdings gibt die Rezensentin zu bedenken, dass vor allem Kommunisten in Buchenwald inhaftiert waren, die sich aus "traditioneller Feindseligkeit" nicht den sozialdemokratischen Aktivitäten im Konzentrationslager anschlossen.
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Pressestimmen
"Röll, Mitarbeiter der Gedenkstätte Buchenwald, hat in jahrelangen Recherchen das oft weit verdrängte Schicksal dieser Sozialdemokraten wieder in die Erinnerung geholt. Es waren über 600, darunter Ernst Heilmann und Rudolf Breitscheid, aber auch viele, deren Namen heute keiner mehr kennt und deren Schicksal bisher keinen Eingang in das offizielle Gedenken der Partei fand. Nach den Forschungen Rölls hat die Partei jetzt beschlossen, ihr Gedenkbuch um weitere Namen zu ergänzen." (Jens Schley, Berliner Zeitung)
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