Pressestimmen
Frech, klug, komisch. Eine sensible Geschichte vom Auseinanderfallen und Zusammenfinden einer Familie, wiedergegeben aus der Sicht eines wütenden Teenagers. Dessen Lebensgefühl trägt die Autorin noch heute im Bauch, wie sie selbst sagt, und sie kann es deshalb so überzeugend schildern. (Martina Scherf, Süddeutsche Zeitung)
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dpa, 4. September 2006
"Lachen, tanzen, singen - all diese Äußerungen von Lebenslust sind im Leben von Nomi und Tash verpönt. Als Mitglieder einer Mennoniten-Gemeinde in Kanada wachsen die Schwestern so behütet und unterdrückt auf, dass am Ende eine der Beiden ausbricht. Es ist "Ein komplizierter Akt der Liebe", der die streeng gläubige Familie zusammenhält und doch nicht zusammen bleiben lässt. Wegen nachlässigen Lebenswandels wird schließlich auch die Mutter öffentlich exkommuniziert. Die Kanadierin Miriam Toews, selbst in einer Mennonitengemeinschaft aufgewachsen, schildert mit viel Witz und Sinn für Schräges eine tragische Familiengeschichte in den 70er und 80er Jahren. Erzählerin ist die 16-jährige Nomi, die von der Schauspielerin und Synchronsprecherin Katrin Fröhlich (Cameron Diaz/Gwyneth Paltrow) mit einer Mischung aus naiver, hoffnungsvoller Jugendlichkeit und lakonisch-bissiger Ironie gesprochen wird."
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