Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Sprache der Blumen, beschrieben von einer Kunsthistorikerin -- das ist eine reizvolle Kombination. Die künstlerische Komponente fließt in diesem Bildband in Form von Fotografien kleiner floristischer Meisterwerke ein, die den einzelnen Blumenporträts zugeordnet sind.
Zu Beginn gibt Marina Heilmeyer einen kurzen Überblick über die Geschichte der Blumenkunst. Dabei geht sie bis ins alte Ägypten zurück, wo beispielsweise ein Blumenstrauß als Grabbeigabe den Sarkophag des Tutenchamun zierte. In Griechenland und im Römerreich hatten Blumen ihre eigene Symbolik und wurden großzügig eingesetzt. Danach wurde Blumenschmuck erst wieder im Mittelalter populär -- und die Begeisterung hält seitdem bis in die heutige Zeit an. Insbesondere in Prosa und Poesie finden sich seit Jahrhunderten ausführliche Beschreibungen von Blumen und Sträußen.
Marina Heilmeyer hat eine Auswahl symbolträchtiger Blüten getroffen, deren Herkunft und Bedeutung sie erklärt. Jeweils drei Blumenarten werden jedem Monat zugeordnet und vorgestellt -- unterstrichen durch Fotografien sehr ansprechender, oftmals ausgefallener Blumenarrangements. Goldlack beispielsweise, verwendet als Zeichen der Zuneigung, wurde vermutlich im 12. Jahrhundert aus seiner Heimat Orient zu uns gebracht. Papaver nudicaule, der Mohn, steht als Zeichen für Vitalität. Er war schon in den ältesten, uns erhalten gebliebenen Sträußen zu fin