Produktbeschreibungen
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Buchnotiz zu : Die Zeit, 11.09.2003
Ralf Schweikart zeigt sich geradezu überwältigt von diesem Jugendbuch, das die Liebe der 15-jährigen Miriam zu ihrer Schulfreundin Laura erzählt. Er preist die Autorin für die "unaufdringliche Tiefe" und die äußerst gelungenen Dialoge, und er vermutet, dass Tamara Bach diese Kunst bei Tätigkeiten für Theater und Fernsehen gelernt hat. Der Rezensent ist begeistert von der "frischen Bildhaftigkeit" des Buches. Er findet, dass das "Äußere und das Innere" durch die Dialoge und Reflexionen der Protagonistin sehr überzeugend wiedergegeben sind. Besonders gut gefällt ihm, dass die Versatzstücke der zeitgenössischen Popkultur, die im Roman vor allem als Musiktexte erscheinen, nicht nur wie sonst in Jugendbüchern zumeist üblich, lediglich als "schillernde Oberfläche" auftauchen, sondern handlungsrelevant sind. Schweikart schreibt der Autorin viel "Gespür" und zudem "überzeugende literarische Mittel" zu und wünscht sich noch viele solche Jugendbücher.
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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003
Pubertät, das sind Gefühle, die riesengroß sind und sich nirgendwo ordentlich hinsortieren lassen, erinnert sich Antje Weber. Verschärft wird diese Situation, meint sie, wenn die erste Liebe anders kommt als erwartet, nämlich das eigene Geschlecht betrifft. Eine solche Situation beschreibt Tamara Bach mit ihrem Debütroman "Marsmädchen" höchst eindringlich, so Weber: die Verwirrung über die eigenen Gefühle, die Verzweifelung, anders zu sein als die anderen, das erschütterte Selbstbild, die überschießenden Emotionen. Bachs Sprache sei geradeheraus und die Geschichte mit vielen typischen Dialogen durchsetzt, auch wenn der Rezensentin die andauernde Selbstbespiegelung der weiblichen jungen Heldin etwas auf die Nerven geht. Aber das ist wohl so in diese