Amazon.de Hörbuch-Rezension
Vom Science-Fiction-Spektakel bis zur Liebesstory hat der US-amerikanische Schauspieler Harrison Ford in seiner Schauspielerkarriere schon so manches durchlitten. Berühmt geworden aber ist er sicher mit Kino-Highlights, in denen es von Verschwörungstheorien nur so wimmelte. So wird sich der Hörer von
Sakrileg fast wie in einem spannenden Ford-Thriller fühlen. Denn zum einen wird das Hörbuch von Fords Synchronstimme Wolfgang Pampel gelesen. Und zum anderen geht es -- wie so häufig bei Autor Dan Brown -- um eine Verschwörung der düstersten Art.
Diesmal steht das Opus Dei und die katholische Kirche auf der dunkel-mächtigen Seite in einem Plot, der den Symbologen Robert Langdon im Pariser Louvre in eine mörderische Geschichte verstrickt, in der er gemeinsam mit Sophie Neveau von der Pariser Polizei nicht nur allerlei kryptologische Rätsel lösen muss, sondern bald auch selbst ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät -- bevor er einer gespenstischen Bruderschaft auf die Schliche kommt. Falls der wie üblich klug komponierte und blendend recherchierte Stoff je mit Harrison Ford in der Hauptrolle verfilmt werden sollte, so könnte das Resultat wohl kaum spannender geraten. --Isa Gerck
Hörbuch, 4 CDs, ca. 305 Minuten.
Kurzbeschreibung
Robert Langdon, Symbolologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Tochter des ermordeten Kurators. Von ihr erfährt er auch, dass der Kurator der geheimnisumwitterten Sions-Bruderschaft angehörte ebenso wie Leonardo da Vinci, Victor Hugo und Isaac Newton. Bei ihren Recherchen stoßen Robert und Sophie immer wieder auf verborgene Zeichen und Symbole in den Werken Leonardo da Vincis, die zum einen auf den Heiligen Gral hindeuten, zum anderen die These stützen, dass Jesus Christus und Maria Magdalena einen gemeinsamen Sohn hatten. Beides würde die Grundfesten der Kirche erschüttern. Erschwert wird die Suche der Wissenschaftler durch das Eingreifen der mysteriösen Organisation Opus Dei, die Roberts und Sophies Erkenntnisse unter allen Umständen unter Verschluss halten möchte und dabei auch nicht vor Mord zurückschreckt.
amerikanischer Originaltitel: The Da Vinci Code
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