Buch der 1000 Bücher
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Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Drehn Sie sich um, Frau Lot!
OT Look Back Mrs. Lot! OA 1961 DE 1961Form Satiren Epoche Moderne
Gleich mit der ersten Satiresammlung etablierte sich Ephraim Kishon als scharfsinniger und humorvoller Schriftsteller.
Entstehung: Satiren, die Kishon im Lauf der 1950er Jahre für die israelische Zeitung Maariv geschrieben hatte, wurden von seinem deutschen Verleger, bei dem der Autor schon zwei kleinere Texte für die Bühne veröffentlicht hatte, mit der Begründung abgelehnt, dass solche Texte in Deutschland keine Erfolgschancen hätten. Erst als die englische Übersetzung in den USA zu einem Bestseller wurde, brachte der Verlag Langen Müller Drehn Sie sich um, Frau Lot! auf Deutsch heraus und leitete damit eine einzigartige Erfolgsgeschichte ein.
Inhalt: Obwohl der Humor dieses Werks in erster Linie allgemein verständlich ist, ist das Buch gewissermaßen auch eine Einführung in die Kultur des Landes Israel. In der ersten Person erzählt der Autor von der Komik des israelischen Alltags und entblößt die Idiosynkrasien seiner Mitbürger. In der Geschichte Unternehmen Babel wird das Sprachchaos gezeigt, das die vielen Einwanderer aus aller Welt erzeugen. Aber trotz anscheinend unüberwindbarer Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Sprachen arrangiert sich das Volk mit der Situation. Der Streit zwischen alten Traditionen und modernen Lebensweisen wird in Brautkauf im Kibbuz dargestellt. In dieser Erzählung erfährt der Leser Einzelheiten über die Kibbuzstruktur, aber auch über alte und neue kulturelle Sitten. In der Skizze Auf dem Supermarkt beleuchtet Kishon der Kaufhysterie, die er als Resultat des Kapitalismus versteht.
Wirkung: Mit Drehn Sie sich um, Frau Lot! begann die internationale Karriere von Kishon. Der Erfolg dieser Sammlung von Satiren in Deutschland, der sich nicht zuletzt der kongenialen Übersetzung von Friedrich Torberg verdankt, lässt sich anhand der 24 Auflagen über fünf Jahrzehnte ablesen. Bereits 1976 erhielt der Autor das »Goldene dtv-Taschenbuch« für eine Million verkaufte Exemplare. J. K.
Kurzbeschreibung
Obwohl der Humor dieses Werks in erster Linie allgemein verständlich ist, ist das Buch gewissermassen auch eine Einführung in die Kultur des Landes Israel. In der ersten Person erzählt der Autor von der Komik des israelischen Alltags und entblösst die Idiosynkrasien seiner Mitbürger. In der Geschichte Unternehmen Babel wird das Sprachchaos gezeigt, das die vielen Einwanderer aus aller Welt erzeugen. Aber trotz anscheinend unüberwindbarer Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Sprachen arrangiert sich das Volk mit der Situation. Der Streit zwischen alten Traditionen und modernen Lebensweisen wird in Brautkauf im Kibbuz dargestellt. In dieser Erzählung erfährt der Leser Einzelheiten über die Kibbuzstruktur, aber auch über alte und neue kulturelle Sitten. In der Skizze Auf dem Supermarkt beleuchtet Kishon der Kaufhysterie, die er als Resultat des Kapitalismus versteht.
