Kurzbeschreibung
Wer glaubt, Jugendliche zeigten heutzutage generell kein Interesse an der Geschichte des Dritten Reiches, befindet sich im Irrtum. Jugendliche organisieren Ausstellungen und Vorträge über die Schicksale jüdischer MitschülerInnen, legen Gedenkgärten an und suchen die Begegnung mit Überlebenden. Doch es gibt natürlich auch die, denen die Erinnerung an die Opfer lästig ist und die nicht einsehen wollen, dass das Dritte Reich zu unserer Geschichte gehört. Ein Blick in die Zeitungen zeigt, dass auch heute noch der Hass gegen Juden und Ausländer ein weit verbreitetes gesellschaftliches Problem ist. Jüdische Schulen und Synagogen sind immer wieder Ziele rechtsradikaler Gewalt, Menschen werden verprügelt, weil sie fremdländisch aussehen, Asylbewerberheime werden in Brand gesteckt. Es stellt sich die Frage, wie es heutzutage zu derart erschreckenden Beispielen rechtsradikaler Gewalt kommen kann. Wenn jugendliche Täter im Mittelpunkt ausländerfeindlicher Aktionen stehen, werden als Gründe hierfür oft gescheiterte Sozialisation oder Mangel an Wissen um die geschichtlichen wie politischen Hintergründe genannt. Torsten Körner hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte des Dritten Reiches kinder- und jugendgerecht zu erzählen. Ohne erhobenen Zeigefinger und verordnete Betroffenheit liefert er Fakten und zeigt Zusammenhänge auf. Eine leicht verständliche Sprache, eine Fülle von Fotos und Zeichnungen sowie zahlreiche Berichte von Zeitzeugen veranschaulichen das Leben unter der NS-Diktatur. Dr. Torsten Körner ist Historiker und Germanist aus Berlin. Sein Spezialgebiet ist die Geschichte der Filmindustrie zur Zeit des Dritten Reiches. Bei Campus ist von ihm ausserdem Der kleine Mann als Star (2001) erschienen.
Der Verlag über das Buch
Geschichte für junge LeserInnen Das Dritte Reich als erzählendes Sachbuch
Wer glaubt, Jugendliche zeigten heutzutage generell kein Interesse an der Geschichte des Dritten Reiches, befindet sich im Irrtum. Jugendliche organisieren Ausstellungen und Vorträge über die Schicksale jüdischer MitschülerInnen, legen Gedenkgärten an und suchen die Begegnung mit Überlebenden.
Doch es gibt natürlich auch die, denen die Erinnerung an die Opfer lästig ist und die nicht einsehen wollen, dass das Dritte Reich zu unserer Geschichte gehört. Ein Blick in die Zeitungen zeigt, dass auch heute noch der Hass gegen Juden und Ausländer ein weit verbreitetes gesellschaftliches Problem ist. Jüdische Schulen und Synagogen sind immer wieder Ziele rechtsradikaler Gewalt, Menschen werden verprügelt, weil sie fremdländisch aussehen, Asylbewerberheime werden in Brand gesteckt.
Es stellt sich die Frage, wie es heutzutage zu derart erschreckenden Beispielen rechtsradikaler Gewalt kommen kann. Wenn jugendliche Täter im Mittelpunkt ausländerfeindlicher Aktionen stehen, werden als Gründe hierfür oft gescheiterte Sozialisation oder Mangel an Wissen um die geschichtlichen wie politischen Hintergründe genannt.
Torsten Körner hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte des Dritten Reiches kinder- und jugendgerecht zu erzählen. Ohne erhobenen Zeigefinger und verordnete Betroffenheit liefert er Fakten und zeigt Zusammenhänge auf. Eine leicht verständliche Sprache, eine Fülle von Fotos und Zeichnungen sowie zahlreiche Berichte von Zeitzeugen veranschaulichen das Leben unter der NS-Diktatur.
Der Autor
Dr. Torsten Körner ist Historiker und Germanist aus Berlin. Sein Spezialgebiet ist die Geschichte der Filmindustrie zur Zeit des Dritten Reiches. Bei Campus ist von ihm außerdem Der kleine Mann als Star (2001) erschienen.
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