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Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000
In einer Doppelbesprechung beschäftigt sich Monika Osberghaus mit den folgenden zwei Büchern von Zoran Drvenkar:
1) "Im Regen stehen"
Mit diesem Buch ist der Autor zurückgekehrt in die Welt seines ersten Buches "Niemand so stark wie wir", also in die Welt einer Jungenclique im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Aber er hat die Jungen, die älter geworden sind, in "ein härteres Licht" gestellt und erzählt schnörkelloser und weniger gewollt, meint Monika Osberghaus. Tatsächlich findet sie, hat er erst hier "den eigenen Ton und Rhythmus" gefunden. Seine Aufmerksamkeit für Alltags- und Nebengeräusche läßt den Leser noch dichter an die Jungen herankommen und die "trotzige Neugier" nachempfinden, mit der sie "Sex und Gewalt" erleben, suchen und meiden.
2) "Der Winter der Kinder oder Alissas Traum"
Eine "schwergewichtige Geschichte", die mit dem Tod von Alissas Vaters, ihrer depressiven Mutter und fidelen Oma "auf der Welle der kinderliterarischen Modethemen schwimmt", schreibt Monika Osberg verärgert und fragt sich, warum es für junge Autoren so schwer ist, ein gutes Kinderbuch zu schreiben. Bücher wie dieses sind für Kinder so "lästig", wie "ein Besuch bei einem unbegabten Schulpsychologen", urteilt die verstimmte Rezensentin kurz und bündig.
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Kurzbeschreibung
Zoran, Adrian, Karim und die anderen sind zurück. Diesmal erzählt Zoran von seinen Wurzeln in der jugoslawischen Heimat, den ersten Jahren in der kleinen Berliner Wohnung, den Streitereien zwischen Mutter und Vater. Mit der ihm eigenen Sprache beschreibt Drvenkar diese ereignisreichen Jahre.
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