Kurzbeschreibung
Erwin Kochs mehrfach ausgezeichnete Reportagen sind, auch wenn sie zunächst in Zeitschriften erscheinen, meisterhaft gestaltete Literatur. Lebensgeschichten verborgene und prominente, tragikomische und mörderische sind ihr Stoff.
Wie das Porträt von Stepan, der sich fünfzig Jahre auf einem Dachboden versteckte. Oder das von Markus T., der sich scheinbar widerstandslos von seiner Frau und deren Liebhaber töten ließ. Oder die Geschichte von Silvia, einem Folteropfer der Militärdiktatur, die Kochs hoch gelobtem Romandebüt Sara tanzt zugrunde liegt.
Der Verlag über das Buch
»Erwin Kochs mehrfach ausgezeichnete Reportagen sind, auch wenn sie zunächst in Zeitschriften erscheinen, meisterhaft gestaltete Literatur. Lebensgeschichten verborgene und prominente, tragikomische und mörderische sind ihr Stoff. Lesen!« Kult
»Es sind spannende Geschichten voller Melancholie, die Außergewöhnliches erzählen und einen staunen lassen. Sehr empfehlenswert.« Tagblatt der Stadt Zürich
»Es ist schwer, so etwas zu lesen, aber dieser Koch erzählt ganz leise, ganz vorsichtig. Sehr berührend, sehr bewegend.« Elke Heidenreich
»In den Geschichten der Menschen, die von Koch porträtiert worden sind, gibt das Scheitern wie ein Generalbass die Tonlage vor. Mich interessieren Lebensgeschichten, die nicht aufgehen, mich interessieren Entwürfe, die scheitern, sagt der Reporter [...] Koch nimmt sich viel Zeit für seine Reportagen. Er steht nicht wie andere Kollegen unter Aktualitätsdruck. Klar, ihm werden viele Geschichten erzählt, über die er doch eine Reportage schreiben könne. Wenn er etwas gelernt habe in seinen 20 Berufsjahren als Journalist, dann dies: Spüren, was für eine Geschichte taugt und was nicht. Und wenn er einmal seine Recherchen für eine Reportage beendet hat, lässt er das Material liegen. Ich brauche Distanz zum Stoff, sagt er. Später setzt er sich einfach einen Schreibtermin, holt seine Stichwortnotizen hervor und feilt so lange am ersten Satz, bis der sitzt. Der Reporter, bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem zwei Mal mit den Egon-Erwin-Kisch-Preis, sozusagen der Nobelpreis für Journalisten, liebäugelt gelegentlich damit, in die Fiktion auszuwandern.« Carlo Bernasconi in Aktuell
»Unglaublich, fesselnde Geschichten, zu spannenden Reportagen gemacht. Für jeden, der gerne hinter die Fassaden der Menschen schaut, wärmstens zu empfehlen.« buchtips.net »Mit bewundernswertem Einfühlungsvermögen gelingt es dem schweizerischen Autor, seine Porträts meist unbekannter Persönlichkeiten in packende Einblicke ins Seelenleben zu verwandeln, die niemanden kalt lassen. (...) Unter die Haut geht jedes einzelne von ihnen, und manche dieser irrwitzigen Geschichten vermögen nachhaltiger zu schockieren als ein blutiger Horrorfilm.« Annette Rick in Report Viva Algarve
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