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Houwelandt von John von Düffel
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Vom Wasser von John von Düffel
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Ego von John von Düffel |
Schwimmen von John von Düffel
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Beste Jahre von John von Düffel
EUR 19,90
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Philipps Vater und Christina leben in Beziehungen, in denen es vor lauter zugeschüttetem Alltag so laut kriselt, dass es schon niemand mehr hört. Rechtfertigungsdruck, Angst, Misstrauen, Enttäuschung, unerfüllte Sehnsüchte und so schrecklich viel Unausgesprochenes drängen zum Abschied, zum "Verschwinden" eben. In Beziehungen wird alles mit der Zeit "selbstverständlich" und "damit irgendwie wertlos", sagt Christina und Philipps Vater, der glaubt, "ein Experte in Sachen Abschied" zu sein, sagt, es gebe über jeden Menschen einen Satz, der ihn zerstöre und hat Angst, vor Schwäche, seiner Sehnsucht, der Liebe.
In feinfühliger, zärtlicher Weise lässt John von Düffel seine beiden Figuren spüren, um wieviel stärker und unausweichlicher ihr Leben noch bestimmt wird von Philipp und Lena. Vater und Sohn hier, die Geschwister dort. Die intensiven und dichten Gedankenbilder, die behutsame und vorsichtige emotionale Auseinandersetzung sind von Düffel in ihrer eindringlichen Art ausgezeichnet gelungen. Wie schon in seinem erfolgreichen Roman Vom Wasser spart er auch hier mit wörtlicher Rede, aber leise Gedanken, heimliche Wünsche, Träume und Sehnsüchte sind klarer und lauter, als jede wörtliche Rede sein könnte.
In einem Interview sagte von Düffel, der als Dramaturg am Schauspielhaus in Bonn arbeitet, ihn fasziniere am Roman die "Verfügbarkeit der Zeit" im Gegensatz zum Theater, wo der Augenblick, die Gegenwart bestimmend seien. Diese Aussage lässt im Roman Zeit des Verschwindens keinen Zweifel. --Barbara Wegmann
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Neue Zürcher Zeitung
Wohngemeinschaftsküchendiskussion
John von Düffels «Zeit des Verschwindens»
Anfang dreissig ist der Mann erst, aber was hat er nicht schon auf die Beine gestellt: Philosophie studiert und sogar promoviert, Übersetzungen angefertigt, Film- und Theaterkritiken geschrieben, dazu eine ganze Reihe von aufgeführten Bühnenwerken mit so ansprechenden Titeln wie «Sauriersterben», «Shakespeare, Mörder, Pulp und Fiction» oder «Das schlechteste Theaterstück der Welt». Ein Ausschnitt aus seinem ersten Roman, «Vom Wasser», bekam eine Auszeichnung