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Ende der Parade. Über deutsche Geschichte.
 
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Ende der Parade. Über deutsche Geschichte. (Taschenbuch)

von Gordon A. Craig (Autor)
3.0 von 5 Sternen Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Beck; Auflage: 1 (März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340647618X
  • ISBN-13: 978-3406476181
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: #844.496 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
    (Verleger und Autoren: Erhöhen Sie Ihre Verkäufe)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung
Gordon A. Craig reflektiert in diesem Band die Probleme, die ihn in seiner lang anhaltenden Karriere als Historiker beschäftigt haben: Der Aufstieg und Fall Deutschlands als Großmacht, die Errungenschaften eines Otto von Bismarck und die Fehler Kaiser Wilhelms II., die Katastrophe des Nationalsozialismus und die Persönlichkeit Adolf Hitlers, die komplexe und letztendlich tragische Beziehung zwischen Deutschen und Juden, die höchst erstaunliche Wiedergeburt der deutschen Demokratie nach 1945, die deutsche Wiedervereinigung und ihre Folgen. Gordon A. Craig ist nicht nur ein herausragender Historiker, sondern auch ein ausgezeichneter Stilist, der es versteht, politische Analysen, historische Anekdoten und literarische Anspielungen zu verbinden und den Leser gleichzeitig zu faszinieren, zu unterhalten und zu informieren.

Über den Autor
Gordon A. Craig, emeritierter J. E. Wallace Sterling Professor für Geisteswissenschaften an der University of Stanford, seit 1962 Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin, Präsident der American Historical Association, Ehrenmitglied des Münchner Historischen Kollegs, hat zahlreiche Werke zur europäischen und zur deutschen Geschichte verfaßt. Für sein Werk Deutsche Geschichte 1866-1945 (über 80.000 Gesamtauflage) erhielt Gordon A. Craig den Historiker-Preis der Stadt Münster. Zahlreiche weitere Veröffentlichungen bei C.H.Beck. Zuletzt ist in der beck’schen reihe Das Ende Preußens. Acht Porträts (24. Tsd. 2001) erschienen.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, 29. Juni 2003
Gordon A. Craig gehört zu den führenden angelsächsischen liberalen Historikern. Er hat sich sein Leben lang mit deutscher Geschichte beschäftigt und ist für sein fulminantes Werk: "Deutsche Geschichte von 1866-1945" ausgezeichnet worden. Um die deutsche Geschichte von Bismarck bis zur deutschen Wiedervereinigung dreht sich sein neues Buch. Es versammelt verschiedene Essays des Autors zur deutschen Geschichte. Er bespricht darin wichtige und wegweisende Titel zur neueren deutschen Geschichte, von Lothar Galls bekannter Bismarck-Biographie, John G. Roehls Aufsatzsammlung: "Kaiser, Hof und Staat", H. Turners: "Hitlers Weg zur Macht", Friedländers: "Weg zum NS-Genozid" oder Bullocks fulminante Doppelbiographie über Hitler und Stalin. Anhand dieser Buchbesprechungen wird in 15 Essays die deutsche Geschichte erneut erzählt. Er schreibt für das historisch interessierte Publikum, nicht an den Fachhistoriker. Dennoch sind meine Erwartungen nicht erfüllt. Erstens ergibt sich - zumindest für die Geschichte bis 1945 - nichts entscheidend Neues gegenüber seinen früheren Publikationen, etwa seiner "Deutschen Geschichte von 1866-1945." Außerdem werden wichtige weitere Standardwerke zur deutschen Geschichte, etwa Haffners: "Von Bismarck zu Hitler" oder Kershaws Publikationen über das Dritte Reich, etwa sein "Hitler-Mythos" oder seine Hitler-Biographie, schlicht ausgespart. Dass keines der bahnbrechenden Werke Karl-Dietrich Brachers angesprochen wird, ist für mich ein schlichtes Manko. Auch zur Geschichte des Kaiserreiches vermisse ich die wichtige Biographie von Volker Ullrich: "Die nervöse Großmacht" von 1997. Bei der Besprechung des Werkes von Turner übernimmt er relativ unkritisch dessen These, die Machtübergabe an Hitler sei zu vermeiden gewesen. Dabei wird häufig übersehen, dass es seit den Wahlen vom Juli 1932 eine Alternative zu Hitler nicht gegeben hat, da NSDAP und DNVP zusammen über 42% an Stimmen verfügten und mit der KPD zusammen über die absolute Mehrheit im Reichstag. Daran änderten auch die November-Wahlen von 1932 nichts. Eine Regierungsfähigkeit der Demokraten war seit diesem Zeitpunkt eben leider nicht mehr gegeben. Die Ursachen des Niedergangs der Weimarer Republik und des Aufstieges des Nationalsozialismus werden - im Gegensatz zu seinen früheren Werken - nur gestreift. Dafür finden sich ausführliche Aufsätze zu den Persönlichkeiten von Goebbels und Speers, die als Helfer Hitlers sicherlich interessant sind, jedoch hätte ich als Autor deutlich andere Schwerpunkte gesetzt. Wichtige Einzelaspekte zur deutschen Geschichte bis 1945 kommen einfach zu kurz. Das gesamte Buch ist ja nicht dicker als 260 Seiten. Da hätte man meines Erachtens gut und gerne auf die Aufsätze über Goebbels und Speer verzichten können und der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik, die nur relativ kurz abgehandelt wird, mehr Platz einräumen können. Zwar ist Craig fair im Urteil und gibt