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Die Fremde
 
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Die Fremde (Gebundene Ausgabe)

von Magdalena Felixa (Autor)
4.8 von 5 Sternen  (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,90 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 198 Seiten
  • Verlag: Aufbau-Verlag; Auflage: 1 (Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351030371
  • ISBN-13: 978-3351030377
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: #646.958 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
    (Verleger und Autoren: Erhöhen Sie Ihre Verkäufe)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung
Magdalena Felixa erzählt die Geschichte einer jungen Frau in Berlin – gesehen mit den aufmerksamen Augen der Fremden, die zwischen Glücksjägern, Nachtgestalten und Gescheiterten lebt. Sie wird zum Seismographen des Lebens in der Großstadt, ihre eindringlichen Bilder sind von entlarvender Schärfe.

Fremd sind viele in einer Stadt wie Berlin. Auch für die Erzählerin in Magdalena Felixas Roman ist die deutsche Hauptstadt ein Versprechen auf einer rastlosen Reise, niemals jedoch Heimat. Die liegt weit entfernt im Osten, und mit dem Tod ihrer Eltern ist jegliche Hoffnung dahin, das Rad der Zeit zurückzudrehen. Sie beobachtet die Menschen genau – ob am Ku’damm oder am Prenzlauer Berg, in der Lobby des Nobelhotels Adlon oder den Plattenbauten der Randbezirke. Sie selbst will unerkannt bleiben, denn sie ist auf der Flucht, drückt sich in Szene-Clubs herum, auf Vernissagen und in Striplokalen. Bis ganz unverhofft auch sie eines Tages das Glück trifft. Ein Zeichen, die Stadt zu verlassen? In kurzen, präzisen Bildern skizziert Magdalena Felixa das Porträt einer Großstadt. Mit dem Blick ihrer »Fremden« entwirft sie ein intelligentes Sittenbild unserer Zeit. Ein Aufruf innezuhalten und die Sicht zu schärfen für das, was das Leben wirklich ausmacht.


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Rausch des schnellen Laufes, 14. März 2005
Magdalena Felixas Roman hat mich zutiefst berührt und gleichzeitig war ich völlig an das Buch gefesselt, so, dass es unmöglich schien, es vor der letzten Seite noch einmal aus der Hand zu legen.
In der Geschichte begegnet dem Leser eine faßzinierende Frau mit vielen Namen, der es, aufgrund ihres aufwühlenden und ungesicherten Lebens als Illegale in der Berliner Nebenwelt, immer wieder gelingen muss, sich durchzuschlagen. Felixa schildert diesen spannenden Drahtseilakt des Überlebens eben nicht als die Aufgabe der Persönlichkeit, sondern vielmehr hat die Hauptfigur einen starken, selbstironischen Charakter und geht aufrecht, was auch immer ihr zustößt. Jedes Mal, wenn sie wieder gezwungen ist, sich eine andere Bleibe, eine andere Arbeit zu suchen, bricht sie alles hinter sich ab. Sie kann nur sich selbst mitnehmen.Sie ist wie ein Vogel ohne Nest.
Es begegnen ihr auf dem Weg viele schillernde Gestalten, auch viele deren äußerer Reichtum sie nicht glücklich macht. Die Begegnungen, die schnellen, die flüchtigen, die wilden machen nicht nur den Reiz des Buches aus, sondern sie beinhalten auch die Freiheit der Fremden, eine Freiheit, die sie nicht gegen die gesicherte Existenz an der Seite eines Mannes einzutauschen bereit ist, den sie nicht liebt.
Mit der Fremden begegnet dem Leser eine Figur, die Zerissenheit gepaart mit unbändiger Lebensfreude und innerer Heimatlosigkeit, welche die heutige Schnelllebigkeit manchmal mit sich bringt,verkörpert. Sie tut aber niemals eines : das Leben zu verachten.
Daher ist es ein wundervolles Buch der Hoffnung, irgendwo im Rausch des schnellen Laufes doch das Glück zu finden. Schmerz und Freundschaft, Vertrauen und Todesangst, das Leben zeigt sich hier nicht schematisch geteilt in schwarz und weiß, sondern schlägt aus in allen Farben und Facetten: Atemlos erlebt man dies mit und wünscht der liebgewonnen Figur, irgendwo anzukommen. Ob Sie es tut, sollte man selbst lesen. Am Ende hatte ich mehr verstanden, was es heißt, über nichts augenscheinlich Materielles zu verfügen, über keinerlei Sicherheit und dennoch niemals aufzugeben. Ironisch, ernst, lakonisch, zerbrechlich, das ganze Kaleidoskop findet sich wieder in den Gedanken der Fremden. Es ist Felixa gelungen, eine unglaublich spannende Geschichte, welche in ihrem Stil weder zynisch ist noch irgendeine Spur der Trivialität enthält, zu schreiben. Sie sollten es lesen. Unbedingt.
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