Kurzbeschreibung
Fast schon sind die Erinnerungen des Oberstudienrats Christian Kestner an seine sieben Jahre zurückliegende Reise durch Georgien verblasst, auch die an seinen Gastgeber David Ninoschwili. Nicht vergessen hat er dagegen Davids attraktive Lebensgefährtin Matassi, die sich ihm, dem Gast, gegenüber damals auffallend entgegenkommend verhielt. Nun plötzlich holt ihn die Vergangenheit ein. In Georgien herrscht Bürgerkrieg, und David sucht im Westen Zuflucht, natürlich, nach georgischem Brauch, bei dem, den er selbst einst beherbergte. Kestners Familie reagiert gereizt, besonders, als sich herausstellt, dass David in undurchsichtige Geschäfte verwickelt ist. Als er sich dann noch für die Frau des Hauses zu interessieren begint, spitzt sich die Situation zu.Hans Werner Kettenbach, erfahrener Journalist, der 1956 als Volontär beim Kölner Stadt-Anzeiger begann, Redakteur und Chefreporter wurde, um dann über die Bonner Parlamentsredaktion und den Korrespondentenposten in New York als politischer Redakteur und schließlich Stellvertreter des Chefredakteurs heimzukehren. 1992 verabschiedete sich Kettenbach vom Kölner Stadt-Anzeiger, blieb aber als Berater und Schreiber seiner Zeitung verbunden. Seither veröffentlichte er ein Dutzend Bücher. Für seinen Thriller "Schmatz" erhielt er den Deutschen Krimipreis. Dem WDR war Kettenbach seit den 60er Jahren als Lektor und Drehbuchautor verbunden.
Klappentext
Sieben Jahre nachdem Oberstudienrat Christian Kestner eine Reise nach Georgien unternommen hat, wird er von den damaligen Ereignissen wieder eingeholt: In Georgien herrscht mittlerweile Bürgerkrieg, David Ninoschwili, einst sein Gastgeber, kündigt seine Ankunft im Westen an. Nach den Regeln georgischer Gastfreundschaft wird er bei dem wohnen, den er damals bewirtet hat: bei Kestner. Die Familie reagiert mit offener Ablehnung. Nur für zwei, drei Wochen, versichert Kestner - und hat sich gründlich getäuscht. Denn der Georgier entwickelt undurchsichtige Aktivitäten und große Sympathie für Kestners Frau. Die Phantasie des Oberstudienrats beginnt zu blühen, er fängt an, den Fremdling zu beschatten und gegen ihn zu intrigieren...
»Davids Rache, so subtil geschrieben wie kaum ein anderer deutscher Roman, der sich als Thriller bezeichnen läßt, gehört zu den wenigen Büchern, die die Ehre der deutschen Spannungsschreiberzunft retten.« Jochen Schmidt/Radio Bremen
»Wer etwas über die Durchschnittsbefindlichkeit des aufgeklärten deutschen Wohlstandsbürgers in den 90er Jahren erfahren möchte, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.« Markus Schwering/Kölner Stadt-Anzeiger
»Ungeheuer spannend, unterhaltsam, erhellend und komisch zugleich.« Martin Ebel/Badische Zeitung, Freiburg
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